Winterkarten selbst malen

Heute saß ich in einem Café und dachte über Freude nach. Vor allem wie ich anderen eine Freude machen könnte die von Herzen kommt.

Die Idee ist zwar nicht neu, aber ich finde Grußkarten kommen immer gut an. Auch wenn man keinen besonderen Anlass hat. Ich für meine Teil freue mich über jede Karte.

Ich beginne meine Karten vorzubereiten, in dem ich ein DIN A4 oder A3 großes Aquarellpapier oder einen Blog in gleich große Rechtecke einteile.

Danach zeichne ich meine gedachte Landschaft grob vor und positioniere die Tannen hier und dort wie sie mir am besten gefallen. Gelegentlich male ich auch eine Kirche oder die Dächer eines winterlichen Dorfes.

Als nächstes beginne ich oben links mit den Sonnenaufgängen und arbeite mich bis unten rechts vor. Dafür verwende ich Neapelgelb rötlich. Danach folgen in gleicher Reihenfolge die Wolken und der Himmel. Hier verwende ich entweder Bergblau oder Indigoblau. Das hat den Vorteil, dass nichts verwischt (vorausgesetzt natürlich man ist Rechtshänder) und wenn man unten rechts angekommen ist, ist oben alles wieder trocken – das spart enorm Zeit und Farbe da man nicht ständig den Pinsel auswaschen muss und nicht auf das Trocknen der Farben warten muss.

Dann geht es weiter mit dem Schnee. Hier male ich einige Indigoblaue oder Bergblaue Akzente und verziehe die Farbe damit kein Rand entsteht. Den Rest lass ich weiß dann entsteht der Effekt von weißem Schnee. Gleichzeitig lege ich auch die Wege schon an und zeichne sie grob mit dem Pinsel und wenig Farbe an. Hier male ich auch die Häuserdächer und lege einen leichten Schatten um die Häuser, um ein wenig Tiefe zu bekommen.

Wenn das soweit getrocknet ist beginne ich mit den Tannen. Hier mische ich die dunkelgrüne Farbe bei jeder Tanne etwas anders, denn in der Natur hat auch kein Baum die gleiche Farbe. Hier nehme ich meist das Indigo- oder Bergblau das ich bereits verwendet habe und mische mein Grün daraus. So schaffe ich Harmonie.

Gut ist es auch im Schatten ein bisschen mehr Indigoblau zu verwenden und die Farbe dann etwas zu verziehen. Jetzt nehme ich etwas Rot-Braun mit viel Wasser und male die Fahrspuren auf den Wegen etwas nach – nur ganz leicht.

So nun sind die Mini-Bilder fast fertig. Schaut euch die Bilder gut an und ergänzt hier und da mal einen Schatten oder noch etwas Farbe. Lass alles gut Trocken werden und schneidet die einzelnen Bilder aus.

Ich nehme dann immer ein DIN A4 Blatt, falte es viermal und schneide ein kleines Passepartout aus – klebe das Bild und die Karte zusammen, damit eine Grußkarte entsteht. Mittlerweile gibt es auch fertige Karten mit schon ausgestanztem Passepartout.

So nun nur noch einen schönen Text, einen lieben Gruß oder vielleicht ein Gedicht hineinschreiben und Freude verschicken 🙂  Viel Spass.

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